Start Die Maine Coon

PostHeaderIcon Die Maine Coon Katze

Die Maine Coon Katze gilt als sogenannte "working cat", das heißt, sie ist auch in der heutigen Zuchtform noch in der Lage, sich selbst in freier Wildbahn zu versorgen. In Ihrer Heimat, dem US Bundesstaat Maine, ist sie den zum Teil extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt und hat sich ihrem ursprünglichen Habitat sehr gut angepasst. Schnee und tiefe Temperaturen sind für die Maine Coon nichts Besonderes, so dass sie auch in unseren Breiten mit Wintereinbrüchen und Schneefall  ein tolles Zuhause gefunden hat. Das Prinzip "survival of the fittest" hat aus den Vorfahren, wahrscheinlich mitgebrachten Hauskatzen der Einwanderer, möglicherweise auch anderen Waldkatzen, eine der Umwelt angepasste sehr große und starke Katze gemacht. Diese Ursprünglichkeit einer "nahezu Wildkatze" zu erhalten, haben  auch wir uns mit der Zucht dieser außergewöhnlichen sanften Riesen verschrieben.

Um die Maine Coon zu beschreiben und zu bewerten, gibt es genaues Reglement, wie eine Maine Coon zu sein hat. Dies beinhaltet die folgenden Punkte:

Der Kopf:

  • In der Frontsicht soll der Kopf mit Stirn, Ohrenansatz und Wangenpartie über die Kinnlinien ein gedachtes Sechseck bilden. Nase, Wangen und Kinn bilden eine soge-nannte Box.
  • Dabei sollen die Ohren groß und hoch über der Augenlinie angesetzt sein, Luchs-pinsel sind erwünscht.
  • Das Kinn ist stark ausgeprägt und bildet mit der Nase eine Linie, ein Unterbiss wird als Fehler gewertet.
  • Die Nasenlinie soll im Profil eine sanfte Konkave beschreiben.
  • Die Augen sind groß und leicht oval, aber nicht mandelförmig, dagegen rund, wenn sie weit geöffnet sind. Sie sollen in das Gesamtbild des Kopfes passen. Als Augenfarbe gibt es alle Schattierungen von Grün, Gold, Kupfer und Blau. Zwei Augenfarben, sogenannte "Odd Eyes", sind bei weißen Katzen erlaubt.


Der Körper:

  • Der Körper soll rechteckig und langestreckt sein, mit kräftigen Schultern und stark bemuskelt.
  • Er steht auf kräftigen medium langen Beinen, mit starkem Knochenbau, auch die Beine sind stark bemuskelt.
  • Die Pfoten sind groß und rund mit Haarbüscheln, sogenannten Schneeschuhen.
  • Der Schweif soll lang sein, breit im Ansatz, wenigstens vom Ansatz bis zur Schulter reichend.
  • Der Knochenbau soll im Ganzen stark und ausgeprägt sein, genauso wie man eine starke Muskulatur erwartet.


Das Fell:

  • Das Fell ist unterschiedlich lang. Mit feiner Unterwolle und einem wasserbweisenden Deckhaar auf den Rücken.
  • Am Hals, beginnend um die Ohren, ist eine Mähne erwünscht
  • Das Schulterkleid ist kurz und dicht.
  • Der Rücken ist von einem leicht gefettetem langem Deckhaar geschützt.
  • Das Bauchfell fällt wieder lang und weich.
  • An den Hinterbeinen sind sogenannte Hosen Pflicht.
  • Der Schwanz ist im Ansatz breit behaart, zum Ende hin lang, um sich darin einzurollen und der Witterung zu trotzen.
  • Als Fellfarben gibt es Schwarz/Braun, Blau (Verdünnungvon Schwarz/Braun), Rot und Creme (Verdünnung von Rot), mit und ohne Weiß und alle Formen und Ausprägungen von Silber. Die Zeichnungen beschränken sich auf Mackerel Tabby (längliche Makrelen- oder Tigerzeichnung) und Classic Tabby (runde Formen), sowie ohne Zeichnung.
  • Bei Tabby Zeinungen sind weiße Ränder um die Augen und ein weißes Kinn vorhanden.