Start Gesundheit

PostHeaderIcon Tollwut

  • Krankheitsbild und Verlauf:
Tollwut bei Katzen kommt praktisch nur in Gebieten vor, in denen Tollwut bei der wild lebenden Fuchspopulation aufgetreten ist. Vor allem sind Katzen mit freiem Auslauf in Waldnähe betroffen. Nach Kontakt mit einem an Tollwut erkrankten Tier kommt es bei der Katze nach einer Inkubationsdauer von bis zu zwei Monaten zunächst zu Wesens-veränderungen, indem zutrauliche Tiere aggressiv und scheue Katzen plötzlich zutrau-lich werden. Nach wenigen Tagen tritt die Erkrankung in das Stadium der sog. rasenden Wut, welche durch Ruhelosigkeit, Muskelzuckungen und Gleichgewichtsstörungen er-kennbar ist. Nach zwei bis vier Tagen der rasenden Form zeigen die Katzen Speichelfluß und Würgesymptome. Schlußendlich kommt es zu Krämpfen und Lähmungen und danach zum Tod.

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Katzenseuche

  • Krankheitsbild und Verlauf:
Die Katzenseuche, welche durch das Parvovirus verursacht wird, beginnt oft mit Mattigkeit, allgemeiner Lustlosigkeit und Reduzierung oder vollständigem Verlust des Appetites. Wenn man in dieser Phase im Enddarm die Temperatur misst, so lässt sich meistens Fieber mit über 40 C feststellen. Die normale Körpertemperatur beträgt bei der erwachsenen Katze 38,0 bis 39,0 C. Nach etwa einem Tag kehrt die Temperatur auf die Normalwerte zurück, kurz danach steigt sie aber erneut zu einem zweiten Fieber-gipfel an. Zum typischen Krankheitsbild gehört Erbrechen, später oft auch Durchfall. Diese für die Katzenseuche typische Form (sog. akuter Verlauf) führt ohne Behandlung innerhalb von wenigen Tagen zum Tod. Die Katzenseuche kann auch einen sehr raschen Verlauf nehmen - dann spricht man vom perakuten Krankheitsverlauf - und innerhalb von wenigen Stunden zum Tod durch Schock führen. Beim perakuten Verlauf wird in der Regel kein Fieber beobachtet. Gelegentlich äußert sich die Erkrankung aber lediglich als Mattigkeit, begleitet von länger dauerndem Durchfall. Tiere mit geringem Schweregrad von  Katzenseuche können sich spontan erholen. Tiere, die eine Parvovirusinfektion überwunden haben, sind vermutlich für sehr lange Zeit vor einer erneuten Infektion geschützt.

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Katzenschnupfen

  • Krankheitsbild und Verlauf:
Beim Katzenschnupfen handelt es sich um eine Erkrankung des Nasen- Rachenraums, in vielen Fällen auch der Bindehäute der Augen. Die Krankheit tritt am häufigsten bei jungen Katzen im Alter von sechs bis zwölf Wochen auf. Die Dauer zwischen Infektion und ersten klinischen Symptomen beträgt wenige Tage. Die ersten Krankheitszeichen äußern sich als Niesen. Wenig später wird ein wässriger Nasen- und Augenausfluss beobachtet. Oft, aber nicht immer, bleibt die Fresslust erhalten. Meistens verschwin-den die  Krankheitssymptome nach zehn- bis zwölftägiger Krankheitsdauer von selbst. Gelegentlich kommt es aber zu  sogenannten Sekundärinfektionen, also zusätzlichen Infektionserkrankungen bedingt durch Bakterien, welche üblicherweise nicht zur Erkrankung führen. In diesem Fall wird der Nasenausfluss eitrig, und die  Entzün-dungserscheinungen können sich auch auf die Nebenhöhlen der Nase ausdehnen. Die Sekundärinfektionen durch Bakterien können durch Verabreichung von Antibiotika tierärztlich behandelt werden.

Weiterlesen...

 

PostHeaderIcon Frühkastration

  • Frühkastration

 Wir geben unsere Tiere nur kastriert an Liebhaber ab. Das Thema Frühkastration ist noch immer mit vielen Vorurteilen und Gerüchten behaftet. Um mit den geläufigsten Gerüchten über Entwicklungsstörungen sowie empfohlene Trächtigkeiten entgegen zu treten haben wir einen Auszug aus dem anerkannten tiermedizinischen Lehrwerk "Kraft und Dürr" bzgl. der Frühkastration als pdf hinterlegt.

 

PostHeaderIcon HCM

  • HCM 

Was ist dran am plötzlichen Herztod der Maine Coon? Immer wieder hört man von Katzen, insbesondere Maine Coon Katzen, die plötzlich tot umgefallen sein sollen.. . An der Universität München wurden in diesem Zusammenhang schon mehrere Ultraschall-Studien durchgeführt. Wir halten die langfristige Beobachtung durch Ultraschallunter-suchungen unserer Katzen durch eine Institution wie die der Uni München als sinnvollste Methode zur HCM Überwachung und Kontrolle.

In neuerer Zeit sind Gentest auf Mutationen einzelner Proteine in Mode. Über Sinn oder Unsinn dieser Gentest, besser gesagt Proteintests, ist in vielen Foren gesprochen und diskutiert worden. Außergewöhnliche Ergebnisse sind hier nicht erzielt worden, zumal gerade der Gentest erst am Anfang seiner Entwicklung steht. Wir versuchen durch die Verwendung von im hohem Alter auf HCM negativ geschallten Eltern- und Großeltern-tieren ein weitere Überwachungsmöglichkeit zu nutzen um gesunde Jungtiere zu züchten.

Weiterlesen...